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[Review] Portal 2
17.07.2011, 13:48 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.07.2011 13:52 von Sebastian.)
Beitrag #1
[Review] Portal 2
[Bild: normal_2011-04-22_00001.jpg]

Lange mussten wir auf eine Fortsetzung des einzigartigen Puzzle-Shooters 'Portal' warten. Hat sich das lange Warten gelohnt? Ist 'Portal 2' dem Vorgänger würdig? Ihr erfahrt es in dem folgenden Review, denn wir haben uns in die Tiefen der 'Aperture Science'-Laboratorien gewagt.


Details:
  • Entwickler: Valve
  • Genre: Puzzle-Shooter
  • Plattformen:
    o PlayStation 3 (53,94 €) - (getestet | nicht getestet)
    o XBox 360 (55,45 €) - (getestet | nicht getestet)
    o PC (33,00 €) - (getestet | nicht getestet)
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Die Handlung:

Mysteriöses Erwachen...
Schon im ersten Teil dieser Serie wurde der Spieler mitten ins Geschehen geworfen. Auch in Portal 2 wacht die Protagonistin in einer der unglaublich vielen Entspannungskammern auf, nachdem sie aus ihrem Hyperschlaf, der mehrere Wochen andauerte, aufgewacht ist. Wheatly, ein unbeholfener Roboter, der für die Überwachung der Testpersonen, zu denen auch Chell (Spieler) gehört, zuständig ist, möchte sich mit ihr zusammentun und GLaDOS, den bösartigen Computer, aufsuchen und vernichten. Allerdings kommt erschwerend hinzu, dass das Gebäude, in dem sich die Charaktere befinden, langsam aber sicher verfällt und in sich zusammenstürzt. Sobald Chell dank Wheatlys Hilfe aus der Ruhekammer fliehen konnte findet sie sich in einer ihr bekannten Umgebung wieder: Den ersten Testkammern aus Portal 1. Diese sind jedoch ein wenig verfallen, schließlich scheinen die Laboratorien verlassen, sodass sich niemand um die Kammern gekümmert hat. Was dem Spieler jedoch noch fehlt ist das Herzstück von Aperture Science, die Portal-Waffe, mit der ihr Portale schießen könnt. Doch wenig später findet auch dieses Gerät den Weg in eure Hände, euer Weg zur Roboterdame GLaDOS ist nun wesentlich einfacher.

[Bild: normal_2011-04-22_00002.jpg]

Böses Wiedersehen...
Auf dem Weg zu GLaDOS hilft euch Wheatly dabei, die nötigen Vorbereitungen zu treffen, um später gegen den Roboter siegen zu können. So muss unter anderem die Nervengas-Anlage zerstört werden, die schon im ersten Teil zum beinahe eingetretenen Tod geführt hat. Auch die kleinen Androiden, die schon in Trailern zahlreich zu sehen war, werden manipuliert, sodass sie euch keinen Schaden mehr zufügen können. Nach einer Menge an Testkammern gelangt Chell dann ans Ziel, dem Supercomputer höchstpersönlich. Um ihn ein für alle Mal besiegen zu können muss ein Kerntransfer ausgeführt werden, bei dem euer Freund Wheatly in den Körper des Computers transferiert und GLaDOS selber entfernt wird. Dies geschieht durch ein einfaches Aktivieren eines Schalters.

Falsche Entscheidung?
Sobald der Kerntransfer erfolgreich abgeschlossen wurde und Wheatly die Kontrolle über das komplette Gebäude verfügt stellt sich schnell die Frage, ob die Handlung richtig war. Denn während ihr wie versprochen mit dem Fahrstuhl nach oben in die Freiheit fahrt, scheint sich der Charakter des ehemals freundlichen Computers zu ändern, er wird scheinbar größenwahnsinnig und möchte nun selber Tests mit Chell durchführen. GLaDOS, die die Niederlage nicht verkraften kann, provoziert den neuen Supercomputer, der dann die Beherrschung verliert und Gewalt anwendet. Der Fahrstuhl, in dem ihr euch befindet, stürzt in die Tiefe...

Dank eurer Stiefel landet ihr jedoch unversehrt, einzig GLaDOS, die in eine Kartoffel gesteckt wurde (scheinbar hat Wheatly etwas gegen Kartoffelbatterien), wird von einem Vogel verschleppt, ihr müsst euch also alleine auf den Weg machen. Nachdem Chell sich durch die Trümmer arbeiten konnte und wieder in das Labor gelangt lernt der Spieler erstmals ein neues Szenario von Aperture Science kennen.

[Bild: normal_2011-04-22_00008.jpg]

Die 'anderen' Testkammern...
Während man in Portal 1 lediglich die Kammern zum Testen der Portal-Waffe besuchte, betritt Chell in diesem Teil auch weitere Testkammern, in denen unter anderem Versuche mit den Gelen durchgeführt werden. Ihr müsst nun mit Hilfe des blauen Gels, das euch höher springen lässt, des orangen Gels, mit dessen Hilfe ihr wesentlich schneller laufen könnt, sowie des weißen Gels, das jede Oberfläche in geeignete Flächen verwandelt, in denen ihr Portale erstellen könnt, die Testkammern absolvieren und zum Ausgang gelangen. Zwischendurch gelangt ihr durch Hintertüren und inoffiziellen Wegen aber immer mal in dunkle Gassen oder Höfe. So trefft ihr nach einiger Zeit auch wieder auf GLaDOS, die sich noch immer in einer Kartoffel befindet. Also kämpft sich Chell zusammen mit dem ehemaligen Feind durch die teils von Wheatly erstellten Kammern, bis eure Begleiterin einen Fluchtplan hat und ihr wieder einmal versucht zu fliehen. Der größenwahnsinnige Supercomputer versucht euch selbstredend davon abzuhalten, lockt euch später sogar in eine Todesfalle, stellt letztendlich aber fest, dass er keine Chance hat. Ihr gelangt zu ihm und versucht, ihn mit Hilfe von defekten Kernen zu manipulieren, die Vorgehensweise ist also praktisch genau umgekehrt wie im ersten Teil, in dem ihr Kerne von GLaDOS zerstören solltet.

Endlich frei...
Natürlich leistet Wheatly Widerstand und lässt den Kerntransfer nicht einfach so über sich ergehen. Daher könnt ihr euch nur aus seinen Klauen retten, indem ihr ein Portal auf den Mond schießt, aufgrund des Soges wird der bösartige Computer und Chell selbst in den Weltraum gesogen. Doch GLaDOS, die sich nun wieder in dem Supercomputer befindet, zieht euch in das sichere Gebäude von Aperture Science. Nachdem ihr euch eine moralische Rede von eurer neuen 'Freundin' angehört habt erhaltet ihr endlich das, worum es in beiden Teilen überhaupt ging: Die Freiheit.

[Bild: normal_2011-04-22_00012.jpg]

Das Gameplay:
Wie auch im ersten Teil liegt der Schwerpunkt des Spieles auf der Portal-Waffe, die Steuerung ist daher genauso einfach gehalten wie gewohnt. Neu sind jedoch die drei Gele, die für neue Möglichkeiten bezüglich der Rätsel sorgen. So ist teilweise eine richtige Anwendung der Gele nötig, um überhaupt ins Ziel zu gelangen. Oftmals müssen Portale und Gele kombiniert werden, manchmal kommt man mit einem einfachen Gedanken also gar nicht aus. Trotzdem gelten wie immer die Gesetze der Physik, wie sie es auch schon im ersten Teil taten. Auch wenn einige Tests unlösbar zu sein scheinen, gibt es zwischendurch auch immer mal etwas einfachere Prüfungen, die den Spieler dazu motivieren, sich weiter durch die Kammern zu schlagen.

Das Szenario ist atemberaubend. Während man sich im ersten Teil der Portal-Reihe überwiegend in den sauberen Testkammern aufhielt, lernt man in der Fortsetzung auch die dunkle Seite von Aperture Science kennen. Die Verwesung der ersten Kammern wird detailreich dargestellt, sei es durch wuchernde Pflanzen oder zerstörte Wände, ein echter Hingucker eben.

Schön beziehungsweise unterhaltsam ist auch der typische Humor von Valve. Es wurden Dialoge und Monologe eingebaut, bei denen man sich das Lachen teilweise nicht verkneifen kann. Einzig die Spieldauer ist ein negativer Punkt. Für den ersten Durchlauf des Einzelspieler.Modus' muss man um die sechs Stunden einkalkulieren, bei den nächsten Durchläufen eher noch weniger. Jedoch soll der Multiplayer-Modus sehr umfangreich ausgefallen sein, den wir leider nicht testen konnten. Nichts desto trotz ist Portal 2 ein sehr empfehlenswertes Spiel für Puzzle- und Shooter-Fans, denen es nicht unbedingt um das Töten von Gegnern geht.

[Bild: normal_2011-04-22_00014.jpg]

Bewertung:

Pro:
  • Überwältigendes Szenario
  • Typischer Valve-Humor
  • Einzigartiges Gameplay
  • Abwechslungsreiche Story

Contra:
  • Etwas kurze Spieldauer
  • Teilweise etwas eintönig

Fazit:
Auch wenn Portal 2 lange auf sich warten lies verlor das Spiel nicht sein Charme und sorgt für einen unterhaltsamen Spielspaß auf dem Computer, der PlayStation 3 oder der Xbox 360.

[Bild: bewertung_4.png]
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18.09.2011, 16:49
Beitrag #2
RE: [Review] Portal 2
Nettes Review..Ich schau mal,vllt. hol ich es mir ja auch. Smile
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18.09.2011, 17:49
Beitrag #3
RE: [Review] Portal 2
Lohnt sich auf alle Fälle. Hast du denn den ersten Teil schon ausprobiert? Den gibt es momentan kostenlos bei Steam Wink

[Bild: 8gamescom_header_975x285.jpg]
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