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[Review] The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D
04.07.2011, 19:05 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.07.2011 15:52 von Manuel.)
Beitrag #1
[Review] The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D
[Bild: 2_3_elda-carina-of-ime-3_ogo_02-620x2501.jpg]

Allgemeine Informationen:
  • USK: Ab 6 Jahren
  • Preis: 37,85€
  • Genre: Action-Adventure
  • Publisher: Nintendo
  • Entwickler: Ready at Dawn
  • Angebot auf Amazon


Link rettet die Welt, wieder einmal…
Das vor 13 Jahren erschienene „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ für die Kult-Konsole N64 wurde schon damals mit großen Lob geschmückt. Dieser Teil der Videospiel Serie galt als der erfolgreichste überhaupt und wurde seinem guten Ruf vollkommen gerecht. Nach dieser langen Zeitspanne hat Nintendo die Geschichte des jungen Links in glanzvollen 3D wiederbelebt, und das ganz ohne nerviger Brille! Denn das Remake ist exklusiv für den diesjährig erschienenen Nintendo 3DS kreiert worden. Im Vergleich zum Klassiker wurde der 3DS Version ein schönes Grafik Update unterzogen, welches sich zudem in herrlichem 3D wiederspiegelt, und auch der Touchscreen wurde perfekt integriert. Zudem gibt es nun sogenannte „Visionen“ die dir bei dem Spielverlauf helfen können falls man mal nicht weiter kommt. Demnach genug mit den Vorworten, nun folgt der Einblick in die Welt von „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“.


Die Handlung:
In dem fernen Land Hyrul haust Link, ein kleiner elfenjunge aus Kokiri. Im Normalfall wird jeder Kokiri von einer Fee begleitet, Link wird jedoch als „Der Junge ohne Fee“ bezeichnet. Eines Tages beauftragt der Deku Baum, welcher das Dorf seit je an von dem bösen beschütze, die Fee „Navi“ den jungen Helden Link zu begleiten. Währenddessen wird der junge von einem Albtraum gequält in dem die Prinzessin von Hyrul von dem bösen entführt wird. In dem Moment fliegt Navi in das Haus des Auserwählten und reist Link aus dem Schlaf.

[Bild: the-legend-of-zelda-ocarina-of-time-3ds.jpg]

Link erfährt von Navi das er sich schnell zum Deku-Baum begeben soll und dass die ganze Welt in seinen Händen liegt. Link machte sich also auf dem Weg und erfährt dass der Decku-Baum von dem Bösewicht „Ganondorf“ verflucht wurde. Schnell zückt Link sein Schwert und befreit den Decku-Baum von dem bösen welches in ihm hauste, doch die Hilfe kam zu spät. Der junge erfährt recht bald vom „Triforce“, welches unglaubliche Macht der Götter verspricht. Der Bösewicht „Ganondorf“ ist an dieser Macht interessiert um die Welt ins Unheil zu stürzen. Im Laufe des Spiels wird der anfängliche Albtraum zur Realität und auch der kleine junge Link wird älter, größer und stärker. Nun müsst ihr also in die Rolle von Link schlüpfen um das böse zu besiegen und nebenbei noch die hübsche entführte Prinzessin Zelda retten.


In neuem Glanz:
„The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ sieht einfach nur unglaublich gut in brillenlosen 3D und strahlender helleren Umgebungen aus. Die Spielewelt ist belebt durch eine Vielzahl an Feen die ihre Runden durch die Lüfte kreisen. Man hat aber dennoch noch darauf geachtet das es das originale Spielgefühl der Nintendo 64 nicht verfälscht, was jedoch vielleicht nicht immer gelungen ist. An manchen Stellen ist laut unserem Tester Dreiundachzig die „Grusselstimmung“ durch die Aufhellung des Spiels verloren gegangen.

[Bild: shadowtempleoutsidedoorz1.jpg]

Weiters kann das 3D in der Kombination mit der Bewegungssteuerung leicht stören. So kann man beispielsweiße mit der Feenschleuder über die Bewegungssteuerung zielen und visieren, doch mit eingeschalteten 3D Modus endet das meist in einem furchtbaren doppel Bild. Denn hält man den 3DS nur ein wenig schief oder ändert den Blickwinkel ist der 3D Effekt gleich von dannen gezogen und ein doppeltes Bild zerstört die Darstellung. Wem das während des Spielens stört kann die Bewegungssteuerung jedoch in den Einstellungen deaktivieren oder für kurze Zeit auf den 3D Modus verzichten. Aber das soll der wunderbaren Spielatmosphäre nicht schade. Ebenfalls ein großer Pluspunkt ist die schöne und lebendige Gesichtsanimation der Charaktere. Grafisch wurde das Spiel also wunderbar erneuert ohne den Flair des Klassikers großartig zu verlieren.


Das Spielgeschehen:
In diesem Spiel kommt der Analog-Stick des 3DS wunderbar zum Einsatz. Über diesen begleitet man Link durch die Orte von Hyrul. Auch der Touchscreen hat einen wunderbar en Einsatz gefunden, über den werden nun allerhand Spielinformationen angezeigt. Darunter die Lebensanzeige, die Anzahl an Diamanten sowie Karten/Ausrüstungen und Items. Zudem lassen sich so die Tasten X und Y mit Waffen/Zauber oder anderen Items frei belegen. Mit der linken Schultertaste blickt man sich um und mit der rechten Schultertaste verwendet man das Schild für Kämpfe.

[Bild: 1__400x239.jpg]

Zelda bietet zudem genügend Spielzeit für wenig Geld. Während andere Spiele heutzutage nur eine Spielzeit von etwa 10 Stunden haben hat dieser Zelda Titel eine Spielzeit von mehr als 30 Stunden. Noch dazu kommen zahlreiche Nebenmissionen welche die Spielzeit gesamt nochmal um 20 Stunden erhöhen können. Hat man den Klassiker jedoch schon mal gespielt kennt man die Rätsel schon fast auswendig, so lässt sich der Titel auch schneller durchspielen. Bei Erstspielern kann es auch etwas länger dauern, es bietet also wirklich eine schöne Story mit einer guten Spielzeit. Da es sich hierbei um die dritte Neuauflage handelt ist es gut möglich dass viele Fans das komplette geschehen schon kennen, für diese gibt es leider keine neuen Passagen, Rätsel oder Gegner. Für die bleibt dann „nur“ der Master Quest Modus über, der aber für richtige Zocker auch kein Problem darstellt.

[Bild: the_legend_of_zelda_ocarina_of_time3d_inner.jpg]

Das Spiel verfügt ebenfalls auch nicht über einen ausgeprägten Linearen Verlauf, das bedeutet das ihr nicht sofort an die nächste Mission anschließt sondern genügend Zeit habt auch Nebenmissionen zu erledigen. Einen kleinen Nachteil hat das auch für erstmalige Spieler, an manchen Stellen fragt man sich nun „wohin“ oder „was als nächstes“. Da soll dann die neue Funktion „Vision“ weiter helfen. Diese lässt sich einsehen wenn man mal wo nicht weiterkommt und zeigt ein kurzes Video wie ihr am besten als nächstes vorgeht. Da man im Laufe des Spiels altert kann man manche Nebenmissionen nur als Junger Link erfüllen. So sollte man am Anfang darauf achten das man alles wichtige erfüllt hat um später als Erwachsener einen leichteren Weg ein zu schlagen. So kann man beispielsweiße leicht vergessen ein Lied zu erlernen um im späteren Spielverlauf ein Pferd für die schnellere Fortbewegung zu erhalten. Das lässt sich dann jedoch im späteren Verlauf der Story wieder nachholen, da man mithilfe einer Zeitreise wieder als junger Link spielen kann.

[Bild: the-legend-of-zelda-ocarina-of-time-3d.jpg]

Was uns auch etwas gestört hat war das Speichersystem. Oft müssen ganze Passagen erneut bezwungen werden um wieder dort zu landen wo man eigentlich gestorben ist. Bis man dorrten angelangt ist hat man jedoch meist wieder ein paar Herzen verloren und scheitert so vermutlich ein zweites Mal. Dieser Teufelskreis lässt sich dann nur nach ein paar Mal rumprobieren durchbrechen. Was aber noch gut gelungen ist sind die harmonischen Zusammenspiele von Hauptstory und Nebenaufgaben. Im Laufe des Spiels trefft ihr einige Leute die euch Aufgaben stellen, erfüllt ihr diese werdet ihr meistens gut belohnt. Das kann dann auch Auswirkungen auf die Story haben, wenn ihr zum Beispiel mehr Herzcontainer habt. Oder wenn ihr die Skulltulas Errungenschaften einsammelt. Der Spielspaß ist also schon fast vorprogrammiert.

Fazit:
Das wiederbelebte Abenteuer des Helden Link ist wunderbar für den 3DS Umgesetzt worden. Jeder Fan der Zelda-Reihe wird voll und ganz zufrieden sein, aber auch die Neuankömmlinge finden ihren Spaß daran. Aber auch ein Spiel wie dieses hat seine Stärken und Schwächen, dennoch kann man getrost sagen das die Neuauflage zu den wahrhaften Top Nintendo 3DS Titel gehört.

Wir haben noch ein Fazit von unserem Zelda-Fan Dreiundachzig eingeholt, seine Meinung zum Spiel ist wie folgt:

Also ich als absoluter Zelda-Profi fand das Spiel richtig einfach. Ich habe richtig gemerkt, dass ich das Spiel auswendig kann. Die Tempel und Bosse waren so schnell besiegt. Ich habe mir direkt nach dem Waldtempel das Biggoron-Schwert geholt und damit gehen alle Gegner und Bosse mit nur wenigen Schlägen besiegt.
Auch der Boss Modus war recht einfach. Wenn ich mich so erinnere, wie lange ich früher für die Bosse gebraucht habe. Heute benötige ich für Bongo Bongo (Schattentempel) vielleicht 40 Sekunden.
Enttäuschend fand ich den Brunnen und den Schattentempel. Der Gruseleffekt, den es auf dem N64 gab ist verloren gegangen. Das Spiel ist allgemein viel heller geworden und so sind viele Effekte nicht mehr wie früher.
Auch vom 3D-Effekt bin ich relativ enttäuscht. Die meiste Zeit habe ich ohne gespielt, weil man sonst schlecht mit dem Bogen oder Enterhaken zielen kann oder allgemein vieles verschwommen war. Zwar sah der Effekt richtig gut aus, aber er störte dann schon ein wenig.
Auch fand ich die Steuerung mit dem Gyro Sensor nervend. Manchmal machte es Spaß, aber wenn man auf Epona sitzt und genau zielen muss, stört es schon ein wenig. Außerdem muss man dafür auch öfters aufstehen, weil man im Sitzen nicht das ganze Potenzial ausschöpfen kann.


Wertung:
  • Grafik: 9/10
  • Sound: 10/10
  • Gameplay: 8/10
  • Story: 10/10

Pro:
  • Fantastische Spielewelten in schöner 3D Grafik
  • Geniale Story mit Abwechslungen und langer Spielzeit sowie vielen Nebenmissionen
  • Neue Funktionen wie “Visionen“ und Masterquest-Modus
  • Gute Umsetzung für den Touchscreen mit allerhand Informationen

Contra:
  • 3D Effekt kann nicht gut mit der Bewegungssteuerung im Spiel
  • Das Speichersystem kann in manchen Situationen auch etwas frustrieren
  • "Grusselatmosphäre" nicht mehr so gut wie im Klassiker

[Bild: zeldarating.png]

[Bild: logo.png]
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05.07.2011, 00:48
Beitrag #2
RE: [Review] The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D
(04.07.2011 19:05)Namenloser schrieb:  Da es sich hierbei um die dritte Neuauflage handelt ist es gut möglich dass viele Fans das komplette geschehen schon kennen, für diese gibt es leider keine neuen Passagen, Rätsel oder Gegner. Für die bleibt dann „nur“ der Master Quest Modus über, der aber für richtige Zocker auch kein Problem darstellt.
Heute habe ich mal Master Quest angefangen. Da es gespiegelt ist, ist die Umgebung schonmal etwas ungewohnt. Leider konnte ich nur den Deku-Baum machen, aber da merkte ich schon, dass der anders ist: Räume sind ein wenig anders gestaltet, Feenschleuder wurde mit Kompass vertauscht, mehr Gegner. Und dass man nach drei Treffern schon tot sein kann, macht es insgesamt viel schwieriger.

(04.07.2011 19:05)Namenloser schrieb:  Da man im Laufe des Spiels altert kann man manche Nebenmissionen nur als Junger Link erfüllen. So sollte man am Anfang darauf achten das man alles wichtige erfüllt hat um später als Erwachsener einen leichteren Weg ein zu schlagen. So kann man beispielsweiße leicht vergessen ein Lied zu erlernen um im späteren Spielverlauf ein Pferd für die schnellere Fortbewegung zu erhalten.
Macht aber nichts. Bei dem Spiel existiert kein Point of no return, das heißt, man kann alles holen, auch wenn man es mal verpasst.

(04.07.2011 19:05)Namenloser schrieb:  Was uns auch etwas gestört hat war das Speichersystem. Oft müssen ganze Passagen erneut bezwungen werden um wieder dort zu landen wo man eigentlich gestorben ist. Bis man dorrten angelangt ist hat man jedoch meist wieder ein paar Herzen verloren und scheitert so vermutlich ein zweites Mal. Dieser Teufelskreis lässt sich dann nur nach ein paar Mal rumprobieren durchbrechen.
Stimmt nicht ganz. Wenn man etwas erreicht hat und stirbt, muss man das nicht nochmal machen. Es bleibt erledigt, man muss nur zu der Stelle wieder hin, aber das war bisher bei jedem Zelda-Titel so.


Ansonsten gutes Review Wink
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05.07.2011, 12:55
Beitrag #3
RE: [Review] The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D
Zu zweitens, wie hole ich solche Ereignise nach? Tongue

Zu drittens: Nicht immer. Manche Gegner auf dem Weg bleiben erhalten, die Kisten und die gelösten Rätsel bleiben jedoch. Man hat aber noch die gleiche Lebensanzahl wie zu Anfang beim ersten Versuch.

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05.07.2011, 14:30 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.07.2011 14:31 von Dreiundachzig.)
Beitrag #4
RE: [Review] The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D
(05.07.2011 12:55)Namenloser schrieb:  Zu zweitens, wie hole ich solche Ereignise nach? Tongue

Zu drittens: Nicht immer. Manche Gegner auf dem Weg bleiben erhalten, die Kisten und die gelösten Rätsel bleiben jedoch. Man hat aber noch die gleiche Lebensanzahl wie zu Anfang beim ersten Versuch.

Dass Monster wieder erscheinen ist normal. Die sind nach dem Verlassen des Tempels schließlich auch wieder da.

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